In den meisten katholischen Kirchen bleiben die Weihnachtskrippen traditionell bis zum Fest „Darstellung des Herrn“ (auch „Mariä Lichtmess“ genannt) am 2. Februar stehen.... [mehr]
Der Ablasshandel entwickelte sich im Mittelalter, insbesondere ab dem 12. Jahrhundert. Ursprünglich war der Ablass ein kirchlicher Nachlass zeitlicher Sündenstrafen, der Gläubigen nach Beichte und Reue gewährt wurde. Die Idee dahinter war, dass die Kirche aus dem „Schatz der Verdienste“ Christi und der Heiligen Sündenstrafen erlassen konnte. Im Laufe der Zeit, besonders ab dem 13. und 14. Jahrhundert, begann die Kirche, Ablässe auch gegen Geldspenden zu gewähren. Der eigentliche „Ablasshandel“ entstand, als die Kirche diese Praxis systematisch nutzte, um Einnahmen zu erzielen, etwa für den Bau von Kirchen (wie dem Petersdom in Rom) oder zur Finanzierung von Kreuzzügen. Der Höhepunkt des Ablasshandels lag im 15. und frühen 16. Jahrhundert. Die Praxis wurde zunehmend kritisiert, da sie als Missbrauch und als Verfälschung der ursprünglichen Lehre angesehen wurde. Dies war einer der Hauptauslöser für die Reformation, die Martin Luther 1517 mit seinen 95 Thesen einleitete. Zusammengefasst: - **Eingeführt:** Ablässe ab dem 12. Jahrhundert, systematischer Ablasshandel ab dem 13./14. Jahrhundert. - **Warum:** Ursprünglich zur geistlichen Unterstützung der Gläubigen, später zur Finanzierung kirchlicher Projekte und Unternehmungen. Weitere Informationen findest du z.B. auf [katholisch.de](https://www.katholisch.de/artikel/12238-der-ablasshandel).
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„Ihr seid meine Freunde“ ist ein Zitat aus dem Johannesevangelium im Neuen Testament der Bibel (Johannes 15,14). Es ist ein beliebtes Thema für Gottesdienste, besonders für Jugen... [mehr]
Ein Vorstellungsgottesdienst zur Erstkommunion ist ein besonderer Gottesdienst, bei dem die Kinder, die sich auf ihre Erstkommunion vorbereiten, der Gemeinde vorgestellt werden. Dieser Gottesdienst fi... [mehr]
Josef Ratzinger galt tatsächlich als Präfekt der Glaubenskongregation (1981–2005) als Vertreter einer konservativen Theologie und als Bewahrer der kirchlichen Lehre. Auch als Papst Ben... [mehr]
Die römisch-katholische Kirche gilt oft als institutionell sehr traditionsbewusst und in vielen Bereichen als reformresistent. Das liegt an mehreren Faktoren: 1. **Selbstverständnis und Tra... [mehr]
In der Kirche werden Kerzen sowohl für Lebende als auch für Verstorbene angezündet. Das Anzünden einer Kerze ist ein Zeichen des Gebets, der Fürbitte oder des Gedenkens. Viele... [mehr]
Die katholische Kirche ist in Ruanda historisch tief verwurzelt und bleibt auch heute eine der größten und einflussreichsten Religionsgemeinschaften des Landes. Etwa 40–45 % der Bev&o... [mehr]
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Die Tendenz in vielen Teilen Europas zeigt, dass organisierte Kirchen, insbesondere die katholische Kirche, seit Jahrzehnten rückläufige Mitgliederzahlen und weniger aktive Gläubige ver... [mehr]
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